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Titel


Karen Piepenbrink
Christliche Iden­ti­tät und Assi­mi­la­tion in der Spät­anti­ke
Probleme des Christseins in der Reflexion der Zeitgenossen


Vorwort
1 Einleitung
2 Hinwendung zum Christentum
2.1 Der Begriff der conversio
2.2 Quellen zur conversio
2.3 Allgemeine Aussagen zum Verlauf der conversio
2.4 Die Verantwortung für die conversio
2.4.1 Die Rolle Gottes
2.4.2 Das Zusammenwirken von Gott und Mensch
2.5 Glaube und Verhalten im Kontext der conversio
2.5.1 Der Primat des Verhaltens
2.5.2 Der Primat des Glaubens
2.5.3 Der Konnex von Glauben und Verhalten bei der conversio
2.5.4 Die Haltung zu paganen Praktiken bei Katechumenen
2.6 Die Motivation der Katechumenen
2.7 Probleme beim Verlauf der conversio: Aufschub der Hinwendung, Wiederabkehr vom Christentum und Unsicherheiten im Christsein
2.7.1 Die conversio als besondere Herausforderung
2.7.2 Die Verzögerung der conversio
2.7.3 Abfall vom Christentum
2.7.4 Unsicherheiten im Christsein
2.7.5 Überlegungen zu möglichen Konsequenzen
2.8 Die Taufe
2.8.1 Allgemeine Aussagen zur Bedeutung der Taufe im Rahmen der conversio
2.8.2 Grundsätzliche Bemerkungen zum Verhältnis von Taufe und Glauben
2.8.3 Vorstellungen und Erwartungen der Taufbewerber (competentes)
2.8.4 Erwartungen an die Taufbewerber
2.8.4.1 Erwartungen im Hinblick auf Glauben und Verhalten
2.8.4.2 Überlegungen zum Umgang mit Normverstößen bei Taufbewerbern
2.8.5 Die Taufe als Einstieg ins Christentum?
2.8.6 Probleme der Neophyten
2.8.7 Die Vergebung der Sünden
2.8.8 Zum Ausschluß bestimmter Berufsgruppen von der Taufe
2.8.9 Taufe und soziale Differenzierung
2.8.10 Auseinandersetzungen über den rechten Zeitpunkt für die Taufe
2.8.10.1 Taufaufschub bei Kindern
2.8.10.2 Taufaufschub bei Erwachsenen
2.8.10.3 Argumente gegen den Aufschub der Taufe bei Erwachsenen
2.9 Die Konfrontation der Katechumenen und Neophyten mit der christlichen Lehre
2.9.1 Der Glaube an Gott
2.9.2 Probleme bei der Vermittlung des Glaubens
2.9.3 Themen unterschiedlicher Komplexität
2.9.4 Der Einstieg mit sinnlich Wahrnehmbarem
2.9.5 Wunder, Zeichen und exempla
2.9.6 Der Schritt vom Sichtbaren zum Unsichtbaren
2.9.7 Die beiden Phasen der Aneignung der christlichen Lehre
2.9.7.1 Furcht (timor) und Liebe (caritas)
2.9.7.2 ‚Autorität‘ (auctoritas) und Vernunft (ratio)
2.9.7.3 Zur Notwendigkeit beider Phasen
2.9.7.4 Schwierigkeiten bei der zweiten Phase
2.9.8 Probleme bei der Instruktion von Katechumenen
2.10 Veränderung des Menschen durch die conversio
2.11 Zusammenfassung
3 Zugehörigkeit zur Kirche: ‚Gute‘ und ‚schlechte‘ Christen
3.1 Betrachtungsebenen der Zugehörigkeit zur Kirche
3.2 Probleme bei der Definition des Christen
3.3 Die Relation von Christen und Nichtchristen
3.4 Die Differenzierung der Christen in boni und mali
3.4.1 Unterschiedliche Bedeutungsebenen und Diskurse
3.4.2 Boni und mali innerhalb wie außerhalb der Kirche
3.4.3 ‚Gute‘ Christen in Abgrenzung von pagani, Juden, Häretikern und ‚schlechten‘ Christen
3.4.4 Merkmale der mali
3.4.5 Andere Begriffe zur Bezeichnung von mali
3.4.5.1 ‚Namenchristen‘ (nomine christiani)
3.4.5.2 impii
3.4.5.3 mali christiani - pseudochristiani - semichristiani
3.4.5.4 falsi fratres
3.4.6 Probleme bei der Identifikation von mali und boni
3.4.6.1 Schwierigkeiten bei der Diagnose rechten Glaubens und Verhaltens
3.4.6.2 Übereinstimmungen bei boni und mali
3.4.6.3 Die Teilhabe an den Sakramenten und der Schrift
3.4.6.4 Probleme bei der Erkennung der boni
3.4.6.5 medii
3.4.6.6 Unmöglichkeit der Separierung von boni und mali unter irdischen Bedingungen
3.4.6.7 Die mali - ein historisches Phänomen?
3.5 Die Relation von boni und mali in der Kirche
3.5.1 Der Umgang mit den mali
3.5.2 Die mali - eine Gefahr für die boni?
3.5.3 Die Einheit der Kirche und die ‚Durchmischung‘ (permixitio) von boni und mali
3.5.4 Reaktionen der boni auf die Toleranz gegenüber den mali
3.6 Zusammenfassung
4 Zugehörigkeit zu verschiedenen Gruppen: Bezugs- und Normenkonflikte
4.1 Konfliktfelder und Betrachtungsebenen
4.2 Der perfectus
4.2.1 Definition des perfectus
4.2.2 Probleme beim Streben nach perfectio - Zweifel an der Möglichkeit der ‚Perfektion‘
4.2.3 Überlegungen zur ‚Relativierung‘ der perfectio
4.3 Das Problem der ‚Begierden‘ (voluptates)
4.3.1 Zur Dimension des Problems
4.3.2 Der ‚Kampf‘ (pugna) gegen die voluptates
4.3.3 Zum Zusammenhang zwischen dem Kampf gegen die voluptates und dem Lebensalter
4.3.4 Haltung zu den Affekten - Differenzierung der voluptates
4.3.5 Göttliche Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit den voluptates
4.3.6 Zum Verhältnis von voluptates und virtutes - Probleme bei der Einschätzung von voluptates
4.3.7 Weitere Überlegungen zum Umgang mit voluptates
4.3.8 lex carnis vs. lex mentis
4.3.9 Schwierigkeiten im Kampf gegen die voluptates - Mahnung zur Nachsicht
4.3.10 Geschlechtsspezifisches im Umgang mit den voluptates
4.4 Probleme im Umgang mit ‚Sünden‘ (peccata)
4.4.1 Was sind peccata?
4.4.2 Wie werden peccata begangen?
4.4.3 Das Problem der Vermeidung von peccata
4.4.4 Die Bedeutung guter Vorbilder
4.5 Christliche und nichtchristliche Werte - himmlische und irdische Güter
4.5.1 Probleme bei der Ausrichtung auf christliche Werte
4.5.2 Partielle Übereinstimmung der Zielsetzungen und Wertvorstellungen
4.5.2.1 Das Streben nach Glück
4.5.2.2 Die ‚Kardinaltugenden‘
4.5.3 Zeitliche und ewige Güter
4.5.4 Erwartungen an Gott im Hinblick auf Güter
4.5.5 Weitere Reflexionen zur Einschätzung und Gewichtung von Gütern
4.5.6 Güter im Besitz der ‚Guten‘ und ‚Schlechten‘
4.6 Der Bezug auf Gott und die soziale Umwelt
4.7 Ehe und Familie
4.7.1 Die Ehe als Gut
4.7.2 Ehe oder Jungfräulichkeit?
4.7.3 Erneute Ehe oder Witwenschaft?
4.7.4 Probleme bei der Gestaltung der Ehe
4.7.5 Ehen zwischen Christen und pagani
4.7.6 Ehescheidung
4.7.7 Familie
4.7.7.1 Hochschätzung der Familie
4.7.7.2 Relativierung des Bezugs auf die Familie
4.7.7.3 Weitere Überlegungen zum Beziehungskreis Familie
4.7.7.4 Der Umgang mit dem Tod eines Kindes - Reaktionen auf den Tod von Angehörigen
4.8 Streben nach sozialem Prestige
4.9 Der Umgang mit Reichtum
4.9.1 Kann ein Reicher Christ werden und sein?
4.9.2 Erwartungen an den Reichtum
4.9.3 Habgier (avaritia)
4.9.4 Der Zusammenhang von Habgier (avaritia) und Hochmut (superbia)
4.9.5 Das Kriterium des ‚rechten Erwerbs‘ und des ‚rechten Gebrauchs‘
4.9.6 Das Problem der ‚Freigebigkeit‘ (liberalitas)
4.9.7 Die Einstellung zum Reichtum
4.9.8 Überlegungen zur Umdeutung des Reichtums
4.9.9 Die Relation von arm und reich
4.10 Das Verhältnis zum Staat
4.10.1 Allgemeine Überlegungen zu einem positiven Verhältnis von Christentum und Staat
4.10.2 Die Haltung zu öffentlichen Ämtern
4.10.3 Rechtsnormen
4.10.4 Die Beurteilung von Militärdienst und kaiserlicher Kriegführung
4.11 Zusammenfassung
5 Pagane Religionen
5.1 Allgemeine Aussagen zur Relation von Christentum und paganer Religion
5.2 Das Problem der Vermeidung von idolatria
5.3 Gott und Dämonen
5.4 Theater und Spiele
5.5 Astrologie
5.6 Der Umgang mit Wundern
5.7 Opfer
5.8 Zum Problem der Märtyrergedenktage
5.9 Totengedenken
5.10 Die Partizipation von Christen an paganen Festen
5.11 Auseinandersetzung um Musik und Tanz
5.11.1 Musik
5.11.2 Tanz
5.12 Zusammenfassung
6 Bildung, Philosophie und Rhetorik
6.1 Haltung zur antiken Bildung
6.2 Der Umgang mit der Philosophie
6.2.1 Probleme mit der Philosophie
6.2.2 Chancen der Philosophie
6.2.3 Ethik
6.2.4 Naturphilosophie
6.2.5 Logik
6.2.6 Auseinandersetzung mit den verschiedenen Philosophenschulen
6.2.7 Das Kriterium des Gottesbegriffs
6.2.8 Das Kriterium der Nutzanwendung
6.3 Überlegung zur Grenzziehung zwischen Christentum und Philosophie
6.3.1 Verzicht auf den Glauben?
6.3.2 Gottesbezug
6.3.3 Der Konnex von Wissen, Glauben und Handeln
6.3.4 Zur Relation von Glaube und Wissen
6.3.5 Wissen und Weisheit
6.3.6 Zur Möglichkeit des Verzichts auf höhere Bildung
6.4 Haltung zur Rhetorik
6.4.1 Bedenken gegenüber der Rhetorik
6.4.2 Grundsäztliche Überlegungen zur Adaption der Rhetorik
6.4.3 Überlegungen zum Umgang mit der Dialektik
6.5 Zusammenfassung
7 Zusammenfassung
Quellen- und Literaturverzeichnis
Register


Cover: Christliche Iden­ti­tät und Assi­mi­la­tion in der Spät­anti­ke, Verlag Antike e.K.

unveränderter Nachdruck, Juli 2009, Lieferbar
€ 64,90 [D], 432 Seiten
Broschur
ISBN: 978-3-938032-28-2
Studien zur Alten Geschichte, Bd. 3


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2011-06-14 09:43

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