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Titel


Hilmar Klinkott
Der Satrap
Ein achaimenidischer Amtsträger und seine Handlungsspielräume



Die Verwaltung des achaimenidischen Perserreiches lag in den Händen von Satrapen. In den einzelnen Reichsteilen waren sie einerseits Statthalter des Großkönigs, andererseits aber auch Interessenvertreter der untertänigen Völker und Gemeinwesen gegenüber dem Oberherrn. Zugleich eröffneten sich ihnen qua Amt auch eigene Handlungsspiel- räume. Das Satrapiensystem garantierte trotz gewisser Schwierigkeiten über 200 Jahre den sicheren Bestand des Großreiches, und es verwundert deshalb nicht, daß Alexander, die Diadochen und die iranischen Dynastien der Parther und Sasaniden ihrer Reichsad- ministration dieses Amt gleichfalls zugrundelegten.

Durch ausführliche Berichte und Stellungnahmen griechischer Autoren ist die Rolle der Satrapen in der Geschichte der griechisch-persischen Beziehungen zwar bekannt, allerdings gleichzeitig stark von der griechischen Sicht geprägt. Orientalische Zeugnisse zeichnen teilweise ein deutlich anderes Bild.


Hilmar Klinkott führt griechische, ägyptische, aramäische, altpersische und babylonische Inschriften, Archivtexte, Münzen und literarische Darstellungen an, um das Amt des Satrapen nach seinem achaimenidischen Selbstverständnis zu bestimmen. Spezifisch regionale Ausprägungen werden dabei ebenso berücksichtigt wie die grundlegenden reichsweiten Wesenszüge.


Cover: Der Satrap, Verlag Antike e.K.

September 2005, Lieferbar
€ 69,90 [D], 580 Seiten
Gebunden, mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-938032-02-2
Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte, Bd. 1


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Reihe: Oikumene. Studien zur antiken Weltgeschichte



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